Zukunftsdialog in Bad Ems: „Heute das Alter von Morgen gestalten“

Medizinische Versorgung und Pflege zukünftig sichern: Das waren die Themen einer Dialogveranstaltung, zu der Landtagsabgeordneter Roger Lewentz (SPD) interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Bad Ems eingeladen hatte.

Mit einem flächendeckenden Zukunftsdialog entwickelt die SPD-Landtagsfraktion gemeinsam mit den Bürgern Lösungsansätze für die kommenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „Heute das Alter von Morgen gestalten“ diskutierten Fachleute und Interessierte Fragestellungen zu einem freien und selbstbestimmten Leben im Alter und der zukünftigen Abdeckung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum. Roger Lewentz freute sich in diesem Rahmen Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz, begrüßen zu können, die mit ihrem Vortrag in die anschließende Diskussionsrunde einleitete und  Impulse dafür gab, wie die ärztliche Versorgung gerade für ältere Menschen auch in Zukunft sichergestellt werden kann.

Im Anschluss daran diskutierten die Teilnehmer in kleinen Tischgruppen ausgehend von der jetzigen Situation in der Region über ihre Zukunftsvisionen und stellten diese im Plenum vor. Dabei forderten die Teilnehmer im Hinblick auf die ärztliche Versorgung insbesondere den vernünftigen Ausbau von Versorgungszentren mit einem familienfreundlicheren Ablauf für die Ärzte und die Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung. Im Pflegebereich müsse wegen des Fachkräftemangels die Attraktivität der Pflegeberufe gesteigert werden, wozu nicht nur die Bezahlung, sonder auch Wertschätzung gehörten.  Ebenso könne die gute Arbeit der Pflegestützpunkte noch besser und dezentraler kommuniziert werden.

„Die große Beteiligung am Zukunftsdialog freut mich. Denn wir wollen diese Fragen nicht hinter verschlossenen Türen diskutieren, sondern unter Einbeziehung der Erfahrungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger Lösungen finden. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden wir dokumentieren und gemeinsam mit Experten auf Zukunftskongressen weiter auswerten. Mitte 2015 sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden“, erklärte Lewentz abschließend.