Lewentz/Denninghoff: Steuerentlastung für Vereine rückt näher – Bundesrat stimmt für Initiative des Landes

„Eine Steuerentlastung für Vereine im Rhein-Lahn-Kreis rückt näher“, sagten die Abgeordneten Roger Lewentz (SPD) und Jörg Denninghoff (SPD) anlässlich eines Beschlusses des Bundesrats. „In der Länderkammer ist an diesem Freitag ein Antrag verabschiedet worden mit dem Ziel, dass Vereine weniger Steuern abführen müssen. Der Beschluss ist auch auf Initiative von Rheinland-Pfalz getroffen worden. Nun ist der Bundestag am Zug. Die Bundestagsabgeordneten sollten die Steuerentlastung rasch absegnen.“

Die Abgeordneten Lewentz und Denninghoff stellen heraus: „Ohne die Vereine und das Vereinsleben wäre Rheinland-Pfalz viel ärmer: Vereine sorgen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, prägen das Freizeitleben und schaffen Heimat. In rheinland-pfälzischen Vereinen engagieren sich rund 1,7 Millionen Männer und Frauen ehrenamtlich. Viele wirken in den Bereichen Sport, Kultur, Brauchtum, Bildung und kirchliches Leben. Insgesamt ist fast jede zweite Rheinland-Pfälzerin oder jeder zweite Rheinland-Pfälzer engagiert – Rheinland-Pfalz ist bei der Ehrenamtsquote bundesweit spitze. Wir möchten den Frauen und Männer, die in unseren Wahlkreisen 8 (Koblenz/Lahnstein) und 7 (Diez/Nassau) aktiv sind, ein großes Dankeschön und Lob aussprechen.“

Auch SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland begrüßt den Beschluss des Bundesrates. „Das Ehrenamt prägt an vielen Stellen die Gesellschaft im Rhein-Lahn-Kreis. Daher ist eine steuerliche Entlastung für das Ehrenamt von enormer Wichtigkeit.“, so Kreisvorsitzender Mike Weiland.

Die Ampel-Koalition in Mainz hatte Ende Mai beschlossen, mit anderen Bundesländern eine Initiative in den Bundesrat einzubringen. Das Ziel ist: Die steuerliche Freigrenze für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen soll von 35.000 Euro auf 45.000 Euro angehoben werden. Aufgrund dieser Freigrenze zahlen Vereine, die ja eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllen, für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten keine Körperschaft- und Gewerbesteuern, wenn die Einnahmen die Grenze nicht überschreiten. Da der Betrag mittlerweile seit zehn Jahren nicht verändert worden ist, soll nun eine Anhebung erfolgen.